Erbrecht – Definition

Was ist Erbrecht?

Das Erbrecht umfasst alle gesetzlichen Normen, die sich in privatrechtlicher, vermögensrechtlicher Hinsicht aus dem Tode eines Menschen ergeben. Das heißt, inhaltlich wird der Übergang von Vermögen einer Person bei ihrem Tod auf die Erben geregelt.

Das Erbrecht wird im Grundgesetz zusammen mit dem Privateigentum garantiert (Art. 14 GG). Das Erbrecht ist im Fünften Buch des BGB (§§ 1922–2385) enthalten.

Mit dem Tod eines Menschen endet dessen Rechtsfähigkeit (die Fähigkeit, Träger von Rechten und Pflichten zu sein). Es enden aber nicht die Rechte und Pflichten, die sich durch Vermögen ergeben. Diese Rechte und Pflichten werden auf ein anderes Rechtssubjekt, die Erben, übertragen.

Das Erbrecht umfasst die

  • gesetzliche und gewillkürte Erbfolge,
  • Verfügung von Todes wegen,
  • Erbvertrag,
  • Vermächtnis,
  • Auflagen,
  • Ausschlagung,
  • Testamentsvollstreckung etc.

Das Erbrecht ist sehr umfassend und detailliert geregelt. Sollten sich im Zusammenhang mit dem Erbrechte Probleme oder Fragen ergeben, ist es immer sinnvoll, einen Rechtsanwalt für Erbrecht zu Rate zu ziehen. Dieser besitzt das nötige Fachwissen und kann somit bei Rechtsschwierigkeiten eine echte Hilfe darstellen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es inhaltlich um die Erstellung eines Testamentes geht oder um Streitigkeiten über die Erbfolge.